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Wenn der alte Schauspieler Adam Schaf in der Garderobe auf seinen Auftritt wartet und die Stationen seiner Karriere Revue passieren lässt, ist dies mehr als nur Erinnerung. Sein wütender, giftiger, aber auch wehmütiger und letztlich resignierter Rückblick auf die Nachkriegszeit ist das Lebensresümee einer Generation, die den Aufbruch wollte und sich durch Selbstbetrug und unerfüllte Träume doch erneut in den Stillstand manövrierte. Wie viele bislang ungeahnte Möglichkeiten hätte man gehabt, was hat man letztendlich daraus gemacht? Die Welt wollte man verändern, sogar verbessern – gewählt wurdeder bequeme Weg der Anpassung.